Jun 162014
 

… – ein nachhaltiges Projekt in der Fischbeker Heide

Heidepaten

Welcher Löwe ist in unserer Heide zu Hause?

Was ist eine Heidschnucke?

Kann ein Hund einen Beruf haben?

Diese und noch viele andere Fragen der 8- und 9jährigen aus den Klassen 3a und 3b wurden während des Heideprojektes von Frau Ludmila Wieczorek geduldig und mit viel Humor beantwortet. Immer wieder wies sie die Kinder auf die vielfältigen Zusammenhänge in der schönen Heidelandschaft direkt vor unserer Haustür hin. Und damit sich die Schüler die vielen Informationen auch merken konnten, hatte sie sich mit ihrem freundlichen Team viele Aktionen einfallen lassen, bei denen die jungen Naturschützer den besonderen Lebensraum der Fischbeker Heide auch handelnd erfahren konnten. So begleiteten die beiden Klassen die Schäferin mit ihren Tieren auf die Weide, wo es unzählige Grashüpfer zu beobachten gab. Dabei fanden die Kinder Wolle, die sie kurze Zeit später zu einem Armband verspinnen konnten. Die Entstehung der Heide aus einer eiszeitlichen Gletscherlandschaft wurde in einer Sandkiste nachempfunden, Heidschnucken wurden getöpfert, Insekten beobachtet, ein Natur-Quiz durchgeführt und vieles andere mehr. Dafür wanderten die Kinder mit ihren Lehrkräften täglich die ca. 5 km von der Schule bis zum Naturschutz-Informationshaus der Loki Schmidt Stiftung „Neugrabener Schafstall“ hin und zurück. Und damit die jungen Forscher auf der täglichen Wanderung auch bei Kräften blieben, gab es täglich ein leckeres Essen gleich nebenan in der Neugrabener Freiluftschule.

Die „Loki Schmidt Stiftung“ sponserte mit der „Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung“ vom 10. bis zum 13. Juni 2014 ein Naturschützer-Projekt unseres dritten Jahrgangs und ermöglichte ihnen so eindrückliche Erlebnisse in der Natur. Damit die Nachhaltigkeit des Projektes gewährleistet ist, erhalten die Schüler im kommenden Schuljahr eine begrenzte Heidefläche und verpflichten sich, dieses überschaubare Stück Natur zu entkusseln und langfristig zu pflegen. Dazu gehören regelmäßige Besuche in den kommenden Monaten und die Übergabe „ihrer Heide“ an den kommenden Jahrgang 3 im nächsten Schuljahr.

Ja, und natürlich wissen die SchülerInnen inzwischen, dass man vor einem Ameisenlöwen keine Angst haben muss, dass eine besondere Schafart als „Heidschnucken“ bezeichnet wird, die gerne „von der Heide nascht“ und dass es ein hartes Hundeleben ist, bis ein Schäferhund -der nicht immer eine Schäferhund sein muss- seinen anstrengenden Beruf als Hütehund erlernt hat und z.B. in der Lage ist, in nullkommanix die Muttertiere einer Herde von den Lämmern zu trennen.

Wir danken den Sponsoren für die inhaltliche und finanzielle Förderung dieses Projektes und natürlich danken wir auch Ludmila und ihrem Team – durch sie alle wurden den Kindern die vielseitigen und schönen Erfahrungen ermöglicht !

 

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