Zu 1:
Leseförderung: Antolin, feste Zeiten in Bibliothek und Computerraum für jede Klasse, Pflege und Erhöhung des Bibliothekbestandes, Anlegen einer genormten ''Antolin-Mappe'' durch jedes Kind.
Zu 2:
Öffentlichkeitsarbeit: Jahresplanung (Feste, Veranstaltungen, usw.) der AG Öffentlichkeitsarbeit, Einrichtung einer Presse-AG, Presseartikel zu bestimmten Ereignissen, Homepagepflege
Zu 3:
Gewaltprävention: Einrichtung einer Arbeitsgruppe, Prüfung verschiedener Konzepte auf Umsetzbarkeit an unserer Schule
Zu 4:
Erhöhte Versorgung der VSK mit Sprachförderstunden
Zu 1:
Bereich 2.2, Merkmal 2.2.2
Bereich 2.3, Merkmal 2.3.2
Bereich 2.6, Merkmal 2.6.1
Zu 2:
Bereich 1.4, Merkmal 1.4.2
Zu 3:
Bereich 2.2, Merkmal 2.2.3
Bereich 1.1, Merkmale 1.1.2, 1.1.4
Zu 4:
Bereich 2.6, Merkmal 2.6.1
Zu 1:
Zu 2:
Zu 3:
Zu 4:
Zu 1:
Zu 2:
Zu 3:
Zu 4:
Diese Ziel- und Leistungsvereinbarungen wurden am 19.06.2006 von der Schulleitung und der zuständigen Schulaufsicht unterschrieben.
Zu 1:
Zumindest die in der VSK tätige Sozialpädagogin und die Lehrkraft, die die Sprachförderung durchführt führen schon zum jetzigen Zeitpunkt an, dass die Sprachfähigkeit einzelner Kinder sich deutlich verbessert hat. Eine endgültige Evaluation ist erst zwischen den Sommer- und Herbstferien möglich.
Zu 2:
Nach den Statistiken aus dem Antolinprogramm erreichen 84% der Kinder eine Leseleistung von 65%.
Sowohl die Bibliothek als auch der angrenzende Computerraum werden von allen Klassen nach Raumplan genutzt. Dieser Plan hängt sowohl an den Räumen als auch im Büro der stv. SLin.
Der Bibliotheksbestand konnte durch Eigenmittel und Einwerbung einer Spende um 170 Bücher auf jetzt 780 erhöht werden.
Alle Kinder der Schule führen eine Antolin-Mappe über deren Aussehen und Inhalt in der Lehrerkonferenz eine Verständigung erzielt wurde.
Die Arbeit mit Antolin hat sich durchgängig bewährt und wird sowohl von den Kindern als auch den Lehrkräften sehr geschätzt. Umliegende Schulen profitieren von unserem Konzept, Nutzungserfahrungen etc., weiterführende Schulen berichten positiv über die Leseleistungen und die Lesemotivation der Kinder vom Ohrnsweg.
Die Arbeit wird fortgesetzt und ausgebaut. Weiterhin wird der Bibliothekbestand erhöht. Es ist zu überlegen, ob nicht ein Erhöhung der prozentualen Leseleistung angestrebt werden sollte.
Zu 3:
In der Anmelderunde 2007 gibt es weniger Anmeldungen für die Klasse 1 als in 2006. Durch die Senkung der Basisfrequenzen für KESS 1 und 2 Schulen können aber trotzdem 2 Klassen eingerichtet werden. Die Zahl der Anmeldungen befriedigt nicht, der prozentuale Anteil hingegen konnte leicht gesteigert werden (es waren 43 Kinder auf der Liste, 37 kommen zu uns).
Für die VSK sind inzwischen 21 Kinder angemeldet, 6 mehr als im letzten Jahr. Hier wurde das Ziel klar erreicht.
Feste und öffentliche Präsentationen finden regelmäßig statt, werden angekündigt, gut besucht und auf der Homepage dokumentiert.
Die Presse-AG ist eingerichtet und schreibt zu jeder Veranstaltung einen Bericht mit Fotos an die lokale Presse. Im Jahr 2007 wurden 5 Artikel zur Schule Ohrnsweg in verschiedenen Zeitungen veröffentlich - mehr als in 2005 und 2006 zusammen. Dies sicherlich auch deswegen, weil die Presse-AG persönliche Komtakte zu den Jounalisten aufgebaut hat und pflegt.
Im Zeitraum 11/2006 bis 02/2007 hat es insgesamt 3.124 Homepagezugriffe gegeben. Pro Woche also durchschnittlich 200. Im Mai 2007 sogar mehr als 20.000! Allerdings sind wir nicht in der Lage, herauszufinden, wieviele Zugriffe von Menschen erfolgen, die nicht ohnehin zur Schule in Verbindung stehen. Durch außerschulische Kontakte bekommen aber viele Lehrkräfte immer wieder deutlich positive Rückmeldungen zur Homepage.
Die Öffentlichkeitsarbeit beginnt sich erst langsam in Anmeldezahlen bemerkbar zu machen. Ohne belegbare Daten zu haben, halten allerdings alle an Schule Tätigen die Akzeptanz in der Öffentlichkeit für deutlich gesteigert. Dies wird zum einen auf die offensive Selbstdarstellung der Schule in der Öffentlichkeit zurückgeführt, zum anderen auf die gute und erfolgreiche Bildungsarbeit und schließlich auf den ausgesprochen positiven Gesamteindruck, den die Schule durch die regelhaften Pflegemaßnahmen, bauliche Ergänzungen, Zuwegungen etc. macht.
In all diesen Bereichen wird die Schule den eingeschlagenen Weg fortsetzen, die Maßnahmen sind etabliert und brauchen nicht erneut vereinbart werden, da es als selbstverständlich angesehen wird, sich öffentlich zu präsentieren, die Homepage zu pflegen, die Presse einzubinden und so die Anmeldezahlen nach und nach zu steigern.
Zu 4:
Schon zu Beginn des Schuljahres wurde eine mit Funktionszeiten entlastete Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich in unterschiedlichen Gewaltpräventionsprogrammen schulen ließ und immer wieder Zwischenberichte ablieferte. In einem längerem Diskussionsprozess wurden die für die Schule Ohrnsweg passenden Gewaltpräventionsprogramme Klassenrat und Faustlos ausgewählt. Klassenrat zielt darauf, demokratische Strukturen mit der Klassengemeinschaft einzuführen und Probleme/Streit/Konflikte durch gelenkte Gespräche mit der wechselnden Übernahme von Funktionen zu lösen. Faustlos zielt auf die individuelle Stärkung des Selbstbewusstseins und Erhöhung der Empathiefähigkeit.
Auf der Konferenz im Juni 2007 wurde das vorgelegte Umsetzungskonzept für diese beiden Programme verabschiedet. Ein Gewaltpräventionskonzept wird sich aus der Arbeit an diesen beiden Programmen ergeben.
Aus dem Umsetzungskonzept ergibt sich eine Fortschreibung zu dieser ZLV: in den nächsten zwei Jahren soll umgesetzt, erprobt und evaluiert werden. Der Prozess schließt mit der endgültigen Formulierung eines Gewaltpräventionskonzeptes ab.