Jul 142008
 

Mit lautem Trommelwirbel lud die Showband Neugraben am 14. Juli 2008 auf ihrem Weg durch das Wohngebiet vom Bauspielplatz bis zur Schule Ohrnsweg die Anwohner zum diesjährigen Stadtteilfest in Sandbek ein. Und viele, viele kamen.

Showband Neugraben

Wie schon in den vergangenen Jahren hatten auf dem geräumigen Gelände der Grundschule die Organisatoren vielfältige Attraktionen für Kleine und Große aufgebaut. Zahlreiche Institutionen im Stadtteil nutzten die Gelegenheit, ihre Arbeit und Hilfsangebote für Familien vorzustellen.

Im Mitmachzirkus wurde mit Tellern und Bällen jongliert sowie erste Schritte auf dem „Hochseil“ geübt. Zum Kampf im Sumo-Ringer Anzug fühlten sich sogar Jugendliche animiert, die dabei nicht nur lustig aussahen, sondern offensichtlich auch viel Spaß hatten. Geduldige Warteschlangen bildeten sich vor dem Quatrojumper. Viele Kinder wollten sich die seltene Gelegenheit nicht entgehen lassen, mit Schwung in luftige Höhen zu steigen. Besonders sportliche zeigten erstaunliche Geschicklichkeit mit waghalsigen Saltos.

Geschicklichkeit war auch beim Hindernisparcour mit Mooncars und Laufrädern oder beim Tierkegeln und Angeln gefragt. Seine Kreativität konnte man beim Filzen an der Farbschleuder oder am Schminktisch entfalten. An einer Station prüften nicht nur Kinder ihre fünf Sinne und mit Bratwurst, Zuckerwatte, Popcorn, Kuchen, Waffeln, Saft und Kaffee war für den Geschmackssinn bestens vorgesorgt. Neugierige konnten ein Feuerwehrauto erkunden und durften sogar den Löschschlauch eigenhändig bedienen. Der war jedoch zum Glück nicht nötig als ein Kleinkünstler mit brennenden Hanteln schon zu Beginn des Festes viele Zuschauer anlockte und noch mehr warteten gespannt auf das offizielle Programm am Ende des Stadtteilfestes.

Die Kindergarten- und Hortkinder vom Ohrnsweg erfreuten die Gäste mit Gesang und Tanz. Bollywood vom Baui und den russischen Volkstänzen von Hutorianka wurde ebenso begeistert applaudiert wie den Säbeltänzern der mysty hips und dem Hip Hop der Jungen des Freizeitzentrums.

Einen ungeplanten Höhepunkt gab es zum Schluss des Programms. Ein zweijähriger Steppke, von einem Rapsong magisch angezogen, imitierte zur Freude aller Zuschauer die Bewegungen des Sängers von Gypsy und besiegelte damit den fröhlichen Abschluss eines bunten und gelungenen Stadtteilfestes.

Der Arbeitskreis Sandbek bedankt sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement und die Schule für die tolle Zusammenarbeit. Und im nächsten Jahr: auf ein Neues!

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