Vorwort

 

I ■ Vorwort

Ab dem Schuljahr 2012/2013 werden alle Hamburger Schulen ein zweites Mal von der Hamburger Schulinspektion besucht. Sie erhalten wie im ersten Inspektionszyklus auf der Grundlage standardisierter Verfahren eine Rückmeldung als Gesamtsystem. Basis für ein gemeinsames Verständnis von guter Schule ist der überarbeitete Orientierungsrahmen Schulqualität, dessen drei Dimensionen (Führung und Management, Bildung und Erziehung, Wirkungen und Ergebnisse) die normative Grundlage für die Qualitätsentwicklung der Schulen bilden.

Aufgabe der Schulinspektion ist es, den Ausschnitt schulischer Realität zu betrachten, der relevant und repräsentativ für Schul- und Unterrichtsqualität ist. Vor diesem Hintergrund und angesichts der Vorgabe, in vier Jahren alle Hamburger allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen zu inspizieren, hat die Schulinspektion entschieden, sich im zweiten Inspektionszyklus auf eine Auswahl von Qualitätsbereichen und -merkmalen aus dem neuen Orientierungsrahmen Schulqualität zu beschränken, die für eine hohe Schülerleistung maßgeblich relevant sind. Die von der Schulinspektion bestimmte Auswahl der zu bewertenden Qualitätsbereiche orientiert sich an der Schuleffektivitätsforschung. Durch diese Schärfung sollen den Schulen noch gezielter als im ersten Zyklus Hinweise auf mögliche Schwerpunktsetzungen in der Schulentwicklung gegeben werden.

Die Schulen erhalten bei ihrer zweiten Inspektion eine Rückmeldung zu zehn oder zwölf Qualitätsbereichen (Ganztagsschulen). Als Ergebnis der Inspektion erhält die Schule mit dem hier vorliegenden Bericht eine Rückmeldung in Form eines Qualitätsprofils und eines zusätzlich ausgewiesenen Unterrichtsprofils sowie die der Bewertung zugrunde liegenden Daten.

Der Bericht wird im Anhang durch Erläuterungen zum Ablauf, dem Verfahren, den Erhebungsmethoden und den Instrumenten ergänzt, außerdem durch eine Übersicht über die verwendeten Datenquellen (Triangulationstabelle), die Auswertung der Unterrichtsbeobachtungen (für alle Unterrichtsequenzen, die an der Schule besucht wurden), sowie durch ausgewählte Ergebnisse der Onlinebefragung.

Es ist das Ziel, damit sowohl Impulse zur weiteren Schul- und Unterrichtsentwicklung zu geben als auch die Qualität von Unterricht und Erziehung, Schulorganisation und Schulleben zu sichern.

Die Schulaufsichten erhalten den Inspektionsbericht ebenfalls, damit sie die Schule auf dieser Grundlage in ihrem weiteren Qualitätsentwicklungsprozess im Rahmen der Ziel- und Leistungs- vereinbarungen (ZLV) beraten und unterstützen können.

Die Inspektion der Schule Ohrnsweg wurde von Petra Schütz (als Teamleitung), Susanne Zychla (als zweiter Inspektorin) und Brigitte Grösser (als Schulformexperten) in der Zeit vom 05.06.2012 bis 06.06.2012 durchgeführt. Das Inspektionsteam bedankt sich bei der Schule Ohrnsweg für die freundliche Zusammenarbeit und Unterstützung während der Inspektion.

Hamburg, 09.08.2012

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