Zusammenfassung

 

II ■ Zusammenfassung

Dimension 1 ■ Führung und Management

An der Schule Ohrnsweg existiert eine außerordentlich positive Schul- und Lernkultur. Die Schulleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in gemeinsamen Abstimmungs- und Entwicklungsprozessen gemeinsame Werte und eine sehr klare Zukunftsvision für die Schule entwickelt. Kennzeichnende Merkmale der Schul- und Lernkultur sind die Stärkenorientierung und die individuelle Lernprozessbegleitung. Der Schulleiter ist gegenüber dem Kollegium und der Schulöffentlichkeit sehr präsent. Erwartungen, Ziele und Führungsentscheidungen sind für alle Beteiligten transparent.

Das zentrale Anliegen aller Schulbeteiligten, alle Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern, prägt und trägt die gesamte pädagogische Arbeit. Die Zusammenarbeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist sehr wertschätzend. Der Schulleitung ist es in herausragender Weise gelungen, systematische Kooperationsstrukturen im Kollegium zu etablieren. Diese beinhalten ein hohes Maß an verbindlichen Absprachen und an Transparenz. Systematische gegenseitige Unterrichtsbesuche der Lehrkräfte sind ein selbstverständlicher Teil der Arbeit.

Die Entwicklung der Schule orientiert sich an konkreten Entwicklungszielen, die sehr klar mit dem Profil der Schule und den aktuellen Entwicklungserfordernissen verknüpft sind. Im Zentrum der schulischen Entwicklungsmaßnahmen steht die stetige Weiterentwicklung der Unterrichtsqualität mit dem Ziel, alle Schülerinnen und Schüler in ihrer individuellen Lernentwicklung zu fördern. Die Entwicklungsmaßnahmen sind überwiegend so angelegt, dass die Verbesserungen nachhaltig sind. Die Schulleitung sowie die weiteren relevanten Gremien tauschen sich regelmäßig über die Ergebnisse der vorhandenen Daten zur Schul- und Unterrichtsentwicklung aus. Systematische Konsequenzen entstehen daraus nur in Teilen.

Die Schulleitung versteht Unterrichts- und Personalentwicklung erkennbar als Führungsaufgabe. Dies spiegelt sich auch in der fachlichen Unterstützung der einzelnen Lehrkräfte wider. Die Kolleginnen und Kollegen werden weitgehend entsprechend ihrer persönlichen Voraussetzungen gefördert und ihre persönlichen Bedürfnisse werden anerkannt. Die Lehrkräfte fühlen sich in ihrer Arbeit wertgeschätzt. An der Schule Ohrnsweg beobachten wir mit Blick auf die Personalführung einen eher aktiven Führungsstil. Die Schulleitung führt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schule in der Regel entsprechend vor allem über die Herstellung eines produktiven und innovativen Arbeitsklimas, indem sie als sinnstiftendes Vorbild agiert. Instruktionales Führungshandeln, das gezielt auf die Verbesserung von Lehr- und Lernaktivitäten an der Schule abzielt, ist eher häufig zu beobachten. Die Teilhabe des Kollegiums und einzelner Funktionsgruppen und -träger an Führungsverantwortung innerhalb der Schule ist dabei eher hoch. Auch durch die systematisch durchgeführten und Kriterien geleiteten kollegialen Hospitationen, die die Schulleitung fördert, sehen sich die Lehrkräfte in ihren beruflichen Entwicklungsprozessen begleitet und unterstützt. Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind praxisnah und in Übereinstimmung mit dem Profil der Schule aufgestellt. Die Schulleitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter klären wechselseitig die gegenseitigen Erwartungen. In regelmäßigen gemeinsamen Gesprächen werden Ziele vereinbart, die der persönlichen Professionalisierung aber auch der Schul- und Unterrichtsentwicklung dienen. Die Umsetzung der vereinbarten Ziele wird überwiegend gesichert.

Die Schule Ohrnsweg ist intensiv mit unterschiedlichen vor- und außerschulischen Partnern vernetzt. Feste und hoch wirksame Kooperationsstrukturen mit unterschiedlichen vor- und außerschulischen Partnern tragen dazu bei, dass alle Beteiligte die Schule als Mittelpunkt des Stadtteils wahrnehmen.

stark: Führung wahrnehmen

eher stark: Die Entwicklung der Schule und des Lernens steuern / Qualitätsmanagement etablieren; Verantwortung für das Personal wahrnehmen

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