Ausblick

 

Die Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte bildet eine wesentliche Grundlage für gelingenden Unterricht, dabei soll Fortbildung in einem abgestimmten Rahmen stattfinden. Fortbildung lässt sich in diesem Sinne durchaus als Investition in die Schulentwicklung und Unterrichtsentwicklung unserer Schule verstehen. Und das verspricht mehr Erfolg, wenn bei aller begrüßenswerten Heterogenität auch unter den Lehrkräften eine gemeinsame Richtung ins Auge gefasst wird, in die man sich entwickeln will. Das darf aber nicht bedeuten, dass es keinen Raum für individuelle Schwerpunkte gäbe.

Fortbildungskonzept
An unserer Schule resultieren die gemeinsamen Fortbildungen aus der Teilnahme an dem Schulversuch alles»könner, den Ziel-Leistungs-Vereinbarungen, die mit der Schulaufsicht geschlossen werden (enge Verzahnung mit dem Schulversuch) sowie der gebundenen Ganztägigkeit.
Die Qualifizierungsplanung richtet die Entwicklungsziele der Schule an drei Zielgruppen aus:

  • Gesamtkollegium
  • Kollegiumsgruppe
  • Individuelle Qualifizierung (=Einzelperson).

Die oben genannten Arbeitsbereiche und die Fortbildungen sind miteinander verknüpft. Dabei stehen die Themen Entwicklung von Lernarrangements, Entwicklung eines schulinternen Curriculums und Evaluation und Weiterentwicklung des Konzeptes zur Ganztägigkeit im Zentrum. Sie bilden die Schwerpunkte für die Zielgruppen 1 und 2.

Von den 30 jährlich durch Lehrkräfte abzuleistenden Fortbildungsstunden werden für diese Inhalte 20 durch die Schulleitung geblockt, d.h. alle Mitglieder des Kollegiums müssen 2/3 ihrer Fortbildungsverpflichtung in diesen Bereichen abdecken, dies geschieht teilweise durch schulinterne Fortbildung und Entwicklungsarbeit, teilweise durch Veranstaltungen am LI.
Durch diese Verteilung sollen neben der individuellen Weiterentwicklung von Lehrkräften auch die Entwicklung der Schule gefördert und Impulse für die Teamarbeit gesetzt werden. Nur 1/3 der Fortbildungsverpflichtung steht der individuellen Planung zur Verfügung.

Fortbildung

Fortbildungen im Bereich Lernarrangements
Die Teilnahme am Schulversuch alles»könner führte zu organisatorischen Veränderungen in der Struktur der Konferenzen und Fachkonferenzen. Seit dem Schuljahr 2012 / 2013 arbeiten die Lehrkräfte in Jahrgangsteams zusammen. Es werden innerhalb der Fachkonferenzen Lernarrangements entwickelt, deren detaillierte Ausarbeitung in den Jahrgängen erfolgt. Dabei werden Verbindlichkeiten geschaffen, Materialien erstellt und das schulinterne Curriculum arbeitsteilig auf den Weg gebracht.
Die Fachkoordinatoren selbst werden innerhalb des Schulversuchsprogramms z.B. im Rahmen von schulübergreifenden Workshops fortgebildet und nehmen als Fachleitungen auch an Fortbildungen des LI teil.

Die Fortbildungen verfolgen mehrere Ziele:

  • Definition klarer Standards für die Vermittlung von Kompetenzen
  • Verbindliche Umsetzung von Inhalt und Form
  • Schaffung von Transparenz für alle Beteiligten (Lehrkräfte, Kinder, Eltern).

Weitere Fortbildungsschritte:
Installation einer webbasierten Plattform mit Zugriffsmöglichkeit für alle PädagogInnen der Schule und Schulung in deren Nutzung.

  • Ziel: Kommunikation und Präsentation
  • Ziel: zukünftige Lehrkräfte verfügen über einen deutlichen Methoden- und Materialpool
  • Ziel: Vereinheitlichung der Lernprozesse und somit bessere Identifizierbarkeit der Schule als Ganzes von außen
  • Ziel: weiterer Ausbau der kollegialen Zusammenarbeit.

Fortbildungen im Bereich schulinternes Curriculum
In engem Zusammenhang mit der Arbeit an den Lernarrangements steht die Arbeit am schulinternen Curriculum, welches hier als Entwurf einer ständigen Weiterentwicklung unterliegt. Dort werden die fachlichen und überfachlichen Inhalte festgelegt, hier muss der Rahmen gesteckt, die Schule als Ganzes erfasst werden. Deswegen nehmen interessierte Lehrkräfte an Veranstaltungen des LI zum schulinternen Curriculum teil (z.B. webbasiertes schulinternes Curriculum), das Gesamtkollegium aber muss Aufbau und Struktur des Curriculums erfassen, den Wert erkennen und das Curriculum als verbindliche Arbeitsgrundlage akzeptieren. Deshalb erachtet die Schulleitung die gemeinsame Entwicklung des schulinternen Curriculums für unabdingbar und rechnet allen Mitgliedern des Kollegiums Fortbildungsstunden dafür an.

Die Fortbildungen verfolgen mehrere Ziele:

  • Definition klarer Standards für die Arbeit an der Grundschule Ohrnsweg
  • Verbindliche Umsetzung von Inhalt und Form
  • Schaffung von Transparenz für alle Beteiligten (Lehrkräfte, Kinder, Eltern).

Weitere Fortbildungsschritte:
Installation einer webbasierten Plattform mit Zugriffsmöglichkeit für alle PädagogInnen der Schule und Schulung in deren Nutzung.

  • Ziel: Kommunikation und Präsentation
  • Ziel: zukünftige Lehrkräfte verfügen über einen deutlichen Methoden- und Materialpool, Abstimmung der Lernprozesse und somit bessere Identifizierbarkeit der Schule als Ganzes von außen
  • Ziel: weiterer Ausbau der kollegialen Zusammenarbeit.

Fortbildungen im Bereich Ganztägigkeit
Seit dem Schuljahr 2013 / 2014 ist die Grundschule Ohrnsweg eine gebundene Ganztagsschule nach Rahmenkonzept. In schulinternen Fortbildungen findet im Kollegium eine begleitende Evaluation statt. Alle Mitglieder des Kollegiums sind aufgefordert, Veranstaltungen z.B. im LI, im Ganztagschulverband o. ä. zu besuchen.
Externe Fachleute und/oder eine Schulbegleitung für das Kollegium, Eltern etc. im Prozess sind möglich.

Darüber hinaus sind Hospitationen an Ganztagsschulen geplant, um unterschiedliche Modelle der Rhythmisierung, der Essensversorgung, der Kooperation mit außerschulischen Partnern u. ä. kennenzulernen und bewerten zu können.

Das Konzept für die Ganztägigkeit ist Bestandteil des schulinternen Curriculums und hat herausragende Bedeutung für die Arbeit und das Lernen an der Grundschule Ohrnsweg. Deshalb erachtet die Schulleitung das gemeinsame Arbeiten am Konzept für die Ganztägigkeit für unabdingbar und rechnet allen Mitgliedern des Kollegiums Fortbildungsstunden dafür an.

Neben diesen Hauptsträngen unseres Fortbildungskonzeptes, gibt es an unserer Schule weitere Fortbildungen für Teilgruppen des Kollegiums:

  • Darstellendes Spiel / Theater: Multiplikation durch schon ausgebildete Lehrkräfte
  • Teilnahme von Fachleitern und Kollegiumsgruppen an fachlichen Fortbildungen im LI.
  • Teilnahme einer Kollegiumsgruppe an Fortbildungen zu FLY.
  • Teilnahme einer Kollegiumsgruppe an Fortbildungen zum Umgang mit neuen Medien („Internet abc“).

Darüber hinaus bilden sich die KollegInnen mit einem Drittel der Fortbildungsverpflichtung – orientiert an den individuellen Interessen und Notwendigkeiten – fort.

Anstehende Themen für die Zukunft, die die Schule als Ganzes betreffen:

  • Weiterhin Sorge für die Aus- und Fortbildung einer ausreichenden Anzahl von Lehrkräften für die Sprachförderung (auch 4,5-jährige)
  • Förderkoordinator
  • Nutzung verschiedener Möglichkeiten der Weiterentwicklung (Fort- und Weiterbildung, (schulinterne) Hospitationen
  • Weiterhin Ganztägigkeit (evtl. Unterstützung durch das LI)
  • Schulinternes Curriculum (evtl. fachlich bezogene Fortbildungen:
    intern/extern?)

Grundsätzlich wird der Fortbildungsbedarf im Kollegium der Grundschule Ohrnsweg auch als Instrument der Personalentwicklung gesehen. Individuelle Fortbildungen zu Gunsten eines Transfers ins Kollegium und in die aktuelle Schulentwicklung sind wünschenswert, um die Anforderungen an Unterrichtsqualität zu aktualisieren.

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