ZLV 2016 bis 2019

 

Ziel- und Leistungsvereinbarungen

der Grundschule Ohrnsweg ab Schuljahr 2016 bis 2019

 

Ziel 1: Standards für das Rückmeldeverfahren: Vernetzung und prozessbegleitende Weiterentwicklung von Lernentwicklungsbögen, Lernkontrollen und Lerntagebuch („Ohrnswegbuch“)

Verankerung im Orientierungsrahmen:
2.5. Lernentwicklung begleiten und Leistungen beurteilen
2.5.3 Prozessbegleitende Lernentwicklungsberatung

Vorhaben und Maßnahmen:
Die Standards für das Rückmeldeverfahren bringen für alle Beteiligten der Schulgemeinschaft Transparenz und Verbindlichkeit im System. Sie sollen dazu beitragen, die Rückmeldeverfahren an unserer Schule zu vereinheitlichen und die Lernentwicklung und den Lernstand darzustellen.

Mit den folgenden Vorhaben sollen Standards für die Weiterentwicklung eines „inklusiven Rückmeldesystems“ (d.h. eines Rückmeldesystems, das im Sinne der Inklusion die individuelle Lernentwicklung aller Kinder darstellen kann) und die bestehende Vernetzung von Lernarrangements, Lernentwicklungsbögen, Lernentwicklungsgesprächen und Zeugnissen weiter ausgebaut, optimiert und um die Bereiche Lernerfolgskontrollen und Ohrnswegbuch ergänzt werden.

Eine fachspezifische Dokumentation und Rückmeldung für die Bereiche Deutsch, Lesen und Mathematik in den einzelnen Jahrgängen wird im Ohrnswegbuch weiter ausgebaut. Dadurch sollen individuelle Lernfortschritte und Lernentwicklung dargestellt werden.

Eine Dokumentation für Lernerfolgskontrollen, Referate und selbstgewählte Lernaufgaben wird entwickelt.

Indikatoren der Zielerreichung:
In den Fachkonferenzen sind erweiterte Möglichkeiten zur Dokumentation der Lernfortschritte und der Lernentwicklung erarbeitet. Die individuelle Lernentwicklung wird im Ohrnswegbuch regelhaft und anschaulich dokumentiert. Standards für das Rückmeldeverfahren im  Ohrnswegbuch sind für die einzelnen Jahrgänge festgelegt.

Eine Dokumentation für Lernerfolgskontrollen, Kurzreferate und selbstgewählte Lernaufgaben wird in das Ohrnswegbuch eingefügt und steht allen Schulbeteiligten jederzeit zur Verfügung.

 

Ziel 2: Vernetzung der kollegialen Hospitationsrunde mit dem schulinternen Fortbildungskonzept

Verankerung im Orientierungsrahmen:
2.2 Zusammenarbeiten
2.2.1 Zusammenarbeit in systematischen Strukturen

Vorhaben und Maßnahmen:
Die kollegiale Hospitation unterstützt den professionellen Austausch. Die Gestaltung und die Weiterentwicklung von Lehr- und Lernprozessen sowie die Arbeit an aktuellen Schulentwicklungsvorhaben werden dadurch nachhaltig unterstützt.

Die Schwerpunkte für die schulinterne Hospitationsrunde werden im Kollegium abgestimmt. Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich an den aktuellen Schulentwicklungsvorhaben der Schule.

Es werden 2 dreiwöchige Hospitationsrunden im Jahresplan fest verankert. Die Hospitationsangebote werden allen Kollegen zugänglich gemacht. Jeder Kollege bietet 2x im Schuljahr ein Hospitationsangebot an. Jeder Kollege nimmt verpflichtend 1x im Schuljahr ein Hospitationsangebot wahr. Um eine Hospitation zu ermöglichen, kann der Vertretungsplan eingesetzt werden. Die Hospitationen werden im persönlichen Fortbildungsportfolio dokumentiert.

Eine Dokumentations- und Reflexionsstruktur wird für die schulinterne Hospitation entwickelt, um den fachlichen Austausch zwischen Hospitierenden und Hospitierten sicherzustellen. Die Hospitationsrunden werden auf der jährlichen Feedback-Konferenz evaluiert.

In der Jahresplanung sind zwei schulinterne Fortbildungen und eine Pädagogische Jahreskonferenz verankert. Die inhaltlichen Schwerpunkte orientieren sich an den aktuellen Schulentwicklungsvorhaben der Schule.

Das schulinterne Fortbildungskonzept wird angepasst und erweitert. Die neue Fassung ist  Teil des Curriculums.

Indikatoren der Zielerreichung:
Eine Dokumentations- und Reflexionsstruktur für die schulinterne Hospitation liegt vor. Ein Dokumentations-und Reflexionsbogen ist entwickelt und wird verbindlich durch das Kollegium genutzt. Die Dokumentations- und Reflexionsbögen der Kollegen liegen der Schulleitung vor.

Auf der jährlich stattfindenden Auswertung der schulinternen Hospitationsrunde wird eine ansteigende Beteiligung und Durchführung von Hospitationen sichtbar.

Die schulinternen Fortbildungen und die Pädagogische Jahreskonferenz finden zu aktuellen Schulentwicklungsvorhaben im Schuljahr statt.

Das Fortbildungskonzept ist überarbeitet und ist Teil des schulinternen Curriculums.

 

Ziel 3: Fachunterricht sprachförderlich durchführen

Verankerung im Orientierungsrahmen:
2.1 Lehr- und Lernprozesse gestalten
2.1.1 Individualisierung und Kompetenzorientierung

Vorhaben und Maßnahmen:
Für die Teilnahme am Projekt „(Deutsch als Zweit-)Sprache im Fachunterricht“ werden die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht einbezogen.

Durch die Entwicklung sprachförderlicher Unterrichtsmodule für den Fachunterricht soll der Erwerb fachlicher Kompetenzen für alle Schülerinnen und Schüler optimiert werden.

In diesen Unterrichtsmodulen für die Fächer Mathematik und Sachunterricht werden die besonderen sprachlichen Voraussetzungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigt. Dadurch wird der Aufbau bildungssprachlicher Kompetenzen in den Fächern Mathematik und Sachunterricht zusätzlich gefördert. Die Fachkonferenz Deutsch wird in verbindender und beratender Funktion beteiligt.

Das Kollegium berücksichtigt die (sprachliche) Heterogenität der Schülerschaft sowohl bei der Planung von Unterrichtsvorhaben, als auch bei der Umsetzung und Evaluation von Unterricht.

Gemeinsam mit den Fachleitungen überprüfen die Kollegen u.a. Lernarrangements auf ihre sprachlichen Anforderungen und ergänzen und sichern die Erweiterung eines Fachwortschatzes in den beteiligten Fächern.

Die Erprobung und Weiterentwicklung von Unterrichtsmodulen werden durch das Gesamtkollegium, die Fachkonferenzen und durch die Jahrgangsteams gewährleistet.

Indikatoren:
Im Unterricht der Fächer Mathematik und Sachunterricht werden Verfahren zur sprachlichen Bewältigung von fachlichen Schlüsselsituationen verbindlich eingesetzt.

Verfahren zur Sicherung eines Fachwortschatzes sind für den Unterricht entwickelt und werden regelhaft eingesetzt.

Unterrichtsmodule für die Fächer Mathematik und Sachunterricht liegen vor und sind im schulinternen Curriculum verankert.

 

Ziel 4: Raumkonzept

Verankerung im Orientierungsrahmen:
1.8 Organisatorische Rahmenbedingungen sichern
1.8.1 Orientierung an der Erfordernissen von Unterricht und Erziehung

Die Schule Ohrnsweg verfügt über ein Raumkonzept, das den Anforderungen an eine gebundene Ganztagsgrundschule als Lern-und Lebensort von Schülerinnen und Schülern gerecht wird.

Vorhaben und Maßnahmen:
Die Schulkonferenz beschließt ein Beteiligungsverfahren von Eltern und Mitarbeitern an der Schule (Ganztagsausschuss und AG Raumkonzept).

Entwicklung und Erprobung eines Raumkonzeptes unter Berücksichtigung der Handreichung der Behörde für Schule und Berufsbildung, in einem ersten Schritt durch eine Bestandsaufnahme der beteiligten Gremien.

Indikatoren:
Multifunktionale Auslastung der Flächen in der Aula zum Beispiel durch:

Die Ausstattungen erlauben eine bessere Organisation und Zonierung der Flächen z.B. durch mobile Garderoben in der Aula für die Zeit des Mittagsessens,

Nutzung der Aula für die Regenpausen, die den Bedürfnissen und einer Vielzahl an Kinder in einem Raum gerecht werden.

Was wir im Blick behalten wollen:

  • Insel
  • Optimale Auslastung insbesondere für Bewegungs- Ruhe- und Musikraum
  • Schulhof: Regensegel, Gummifußballplatz, Container für mehr Spielgeräte, mobile Tore, kleine Tischtennisplatten
  • Rückzugsräume für Schüler und Pädagogen
  • Aula: Akustik, Regelung für Kicker und Air-Hockey, Raumtrenner für diverse Spielmöglichkeiten

Aufgrund der aktuellen Bebauungspläne für den Standort Ohrnsweg wird die vorliegende ZLV nach Rücksprache mit der Schulaufsicht ausgesetzt.