1.1 Was ist ein schulinternes Curriculum

 

„Ein schulinternes Curriculum beantwortet die Frage: Was wird wann und in welcher Weise unterrichtet? Es beschreibt, mit welchen Inhalten und mit welchen Methoden der Lernprozess von den Lehrkräften organisiert werden soll. Damit wird es zu einem Instrument der Verständigung der Lehrkräfte untereinander und schafft einen gemeinsam getragenen Standard für die Gestaltung des Unterrichts.“ (siehe Handreichung LI, Oktober 2011, Seite 4)
Weiterhin gilt es als „Instrument der Verständigung …, das nur wirksam wird, wenn es Einfluss auf den Unterricht aller Beteiligten gewinnt. …(daher) ist der Prozess ebenso wichtig wie das Ergebnis. …“(ebd.)
„Idealtypisch macht ein schulinternes Curriculum Aussagen auf zwei unterschiedlichen Ebenen: Es trifft Aussagen zu Zielen und Leitideen der gesamten Schule … Es enthält Curricula für die einzelnen Fächer, Lernbereiche und Aufgabengebiete, die in der Fachgruppe gemeinsam erarbeitet und beschlossen worden sind.“ (ebd. S.8).
Dieses schulinterne Curriculum führt die abgesprochenen pädagogischen Konzepte zusammen und konkretisiert die darin ausgedrückten pädagogischen Schwerpunkte in fachlichen Vereinbarungen sowie gemeinsam erarbeiteten Unterrichtsvorhaben und Lernarrangements.