1.2 Wozu dient das schulinterne Curriculum

 

Der Zweck eines schulinternen Curriculums muss es sein, Brücken zu bauen.
(siehe auch Bildungsserver berlin-brandenburg (Leitfaden))

Brücken zwischen dem, was Hamburger Schülerinnen und Schüler lernen sollen und dem, was die Kinder der Schule Ohrnsweg brauchen, um bestmöglich lernen zu können.
Brücken sollen auch zwischen den Vorstellungen einzelner Lehrkräfte über Lernwege und Material geschaffen werden. So kann verlässliches Planungshandeln möglich werden – und damit auch sinnvolles Zeitmanagement.
Schul- und Unterrichtsentwicklung muss ihre Dynamik immer wieder an die Möglichkeiten und Bedürfnisse der Kinder und der Lehrkräfte, sowie den durch die Schulstruktur selbst gegebenen Bedingungen anpassen. Das schulinterne Curriculum wird damit zu einem Prozess – und „Prozess“ bedeutet „Voranschreiten“ – und enthält eine innewohnende Dynamik.
Und eine „eigene“ Dynamik darf sein und muss sein, damit dieses schulinterne Curriculum tatsächlich von der „Schulfamilie“ getragen wird und sie seinerseits trägt. Unabdingbar ist deshalb eine starke und enge Vernetzung der „Wichtigkeiten“ in den gemeinsam entwickelten Konzepten. So soll sich unsere Leitidee in jedem der Konzepte wiederfinden und in den jeweiligen Bereichen konkretisiert werden. Daran arbeiten wir – sowohl auf der theoretischen Grundlage des Kompetenzmodells als auch in der Berücksichtigung der Heterogenität unserer Schülerschaft bei der Planung der Lernarrangements und der dafür ausgewählten Methoden. So geht es um Individualisierung in den 2x jährlich stattfindenden Lernentwicklungsgesprächen zwischen Lehrern, Eltern und Schülern und immer wieder um Kooperation beim gemeinsamen Lernen in der Gruppe.