2.9.1 Organisation

 

Pro Schuljahr werden 3 „Erlebnistage“ mit unterschiedlichem Schwerpunkt durchgeführt. Die Entscheidungen, welches „Fach“ einen „Erlebnistag“ erhält, ob es einen bestimmten Rhythmus in der Abfolge der Schwerpunkte geben soll oder ob z.B. ein „Erlebnistag Spiele“ in jedem Jahr dabei sein soll, entscheidet das Kollegium. Dabei werden zunehmend Wünsche aus dem Schülerrat berücksichtigt. Die jeweiligen Fachkonferenzen beraten über die fachliche Schwerpunktsetzung, sammeln Vorschläge und treffen die Entscheidung für die jeweilige Kompetenz, die an diesem besonderen Tag im Focus steht. Eine Vorbereitungsgruppe bündelt die Vorschläge zu einem konkreten Angebotsplan und sorgt für Laufpläne, Türschilder für die Angebote, nimmt Kontakt mit interessierten Eltern auf und organisiert den Ablauf des „Erlebnistages“. Dieser Ablauf folgt immer dem gleichen Schema, so dass die Schülerinnen und Schüler mit zunehmender Sicherheit die Herausforderungen zur Selbstorganisation meistern und sich auf die eigenverantwortliche Wahl der Angebote konzentrieren können. Während der „Erlebnistage“ wird die klassische Einteilung des Vormittags nach Stundenplan aufgehoben. Die Schülerinnen und Schüler bekommen vorab einen „Laufzettel“, auf dem die unterschiedlichen Angebote aufgeführt sind. Die Räume, in denen ein Angebot stattfindet, werden am Tag vorher mit dem jeweiligen Schwerpunkt kenntlich gemacht. Die jüngeren Kinder können sich auf diese Weise schon am Vortag mit ihrer Lehrkraft auf den Weg machen, von den verschiedenen Angeboten erfahren und sie dem jeweiligen Raum zuordnen. Auf diese Weise wechseln auch sie selbstständig und sicher die unterschiedlichen Themenschwerpunkte.