2.2.1 Inklusion im gebundenen Ganztag

 

Die Entscheidung und Entwicklung zur gebundenen Ganztagsgrundschule fiel als logischer Schulentwicklungsschritt auf Grundlage der langjährigen Profilbildung unserer Schule als Lernort, an dem alle Kinder des Stadtteils im täglichen Miteinander gemeinsam und voneinander lernen. Individuelle Förderung und Forderung, selbst gesetzte Ziele und ganzheitliches Lernen über den 45-Minuten-Rhythmus hinaus waren schon als Integrative Halbtagsgrundschule entscheidende Schritte unserer Schulentwicklung. Wichtige Aspekte unserer schulischen Arbeit konnten jetzt in ein inklusives, gebundenes, neu rhythmisiertes Ganztagssystem überführt werden.
Die Verlängerung des Schultages bietet unserer Schule die zusätzliche Möglichkeit, die „herkömmlichen“ Prinzipien der Wissensvermittlung durch Projektlernen, Lernortwechsel und Kooperationen weiter auszubauen. Durch die Bausteine „individualisierter Unterricht“, „Multiprofessionalität“ und „Kooperation“ entwickelt sich die Schule Ohrnsweg aktuell zu einem Lebensraum, der ganzheitliche Bildungsprozesse anstößt und begleitet.
Das Prinzip der gebundenen Ganztagsschule setzt eine täglich verlässliche Schulzeit der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 1 bis 4 von 8 Zeitstunden (montags bis donnerstags; freitags 8.00 Uhr bis 13.15 Uhr) voraus.