2.7.2 Kinderschutz innerhalb der Schule

 

Der Kinderschutz innerhalb der Schule bezieht sich auf den Schutz der Schüler vor Übergriffen

  • durch das Personal
  • durch andere Schüler
  • durch Fremde während der Schulzeit auf dem Schulgelände

Um den Schutz der Kinder vor Übergriffen durch Mitarbeiter zu gewährleisten, hat die Schule Maßnahmen ergriffen:
Die Schule Ohrnsweg ist eine Schule für alle Kinder. Die Zusammenarbeit ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen, Wertschätzung und Zugewandtheit Es gibt eine Kultur des Zuhörens und Hinsehens.
Für jeden Beschäftigten an der Schule Ohrnsweg liegt ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor
Sorgeberechtigte stimmen der Veröffentlichung von Fotos für den schulischen Gebrauch zu/nicht zu (alle werden gefragt).

An der Schule Ohrnsweg arbeiten Teams (Jahrgangsteams, Klassenteams) eng zusammen, so dass verschiedene Ansprechpartner für die Kinder wählbar sind und Übertretungen einzelner Mitarbeiter (Bloßstellungen von Schülern etc.) im Team besprochen werden können und – ggf. mit Hilfe der Beratungslehrkraft und oder Schulleitung – Handlungsalternativen erarbeitet werden können.
Die Schüler haben durch den Klassenrat, den Schülerrat und die Beratungslehrkraft jeder Zeit die Möglichkeit sich bei körperlichen oder seelischen Übergriffen Hilfe zu holen.
Schulspezifische Fortbildungen u.a. zu Themen: Traumatisierung, Gewaltprävention, Seelsorge …

Um die Schüler vor jeder Gewalt (körperliche Gewalt, Beschimpfungen, Bedrohungen, Beleidigungen) durch andere Schüler zu schützen, hat die Schule ein Konzept zur Gewaltprävention erarbeitet. Mittelpunkt dieses Konzeptes sind der Klassenrat und der Schülerrat (über die – und natürlich auch über die Beratungslehrkraft – die Schüler sich jederzeit Hilfe holen können) und das „Faustlos“ – Programm, das in den Klassen 1 – 3 durchgeführt wird und durch das in den Schritten „Empathieförderung“, „Impulskontrolle“ und „Umgang mit Ärger und Wut“ Alternativen zum gewalttätigen Verhalten aufgezeigt und nahegebracht werden sollen.
Zudem existieren eine Schulordnung und Schulregeln, in der der Umgang miteinander geregelt wird. Bei Übertretungen können Konsequenzen (Pausenverbote, Ausfüllen von Reflexionsbögen, Elterngespräche) erfolgen.
Außerdem wird vor allem in den Pausen eine umfängliche Aufsicht, die auch das Gebäude und die versteckten Bereiche des Schulhofes (hinter der Turnhalle, hinter den Bergen) berücksichtigt, gewährleistet.

Fremde Personen, die sich auf dem Schulgelände aufhalten, bzw. die über den Schulzaun Kontakt zu Schülern aufnehmen, werden angesprochen und nach dem Anliegen befragt. Bleiben Zweifel, wird die Schulleitung informiert.