2.7.1 Potenzial- und Risikoanalyse von Gefährdungsmomenten

 

Folgende Gelingensbedingungen sind bereits installiert:
Projekt zur Stärkung und Partizipation der Schulgemeinschaft (z.B. Miteinander stark)
Ausgebildete Kinderschutzfachkraft am Standort
Gemeinsame pädagogische Haltung ist thematisiert
Leitbild ist vorhanden
Offene Atmosphäre/Willkommens- und Vertrauenskultur
Beratungslehrkraft
Kollegiale Beratung
Struktur der Ansprechpartner
Team- und Kommunikationsstruktur ist vorhanden
Arbeit im multiprofessionellen Team
Fortbildungen
Kollegiale Hospitation (z.B. über den Umgang mit herausfordernden Kindern, )
Kooperation im Stadtteil mit anderen Institutionen und Trägern (Jugendhilfe und Schule, Polizei)
Kommunikationsstruktur im Ganztag (mit Übungs-, Kursleitern) ist erarbeitet

Risikoanalyse für Gefährdungsmomente

Übergeordnet:
Kleiner, überschaubarer Stadtteil, in dem Familien mit und seit mehreren Generationen leben, „Buschfunk“/Übertreibungen/Gerüchte
Kontroverse Erziehungsvorstellungen zwischen (konservativem) Elternhaus und Schule
Hoher Anteil von Kindern in Armut/ererbte Familienarmut
Hoher Anteil an Kindern in Familien mit Erwerbslosigkeit/ererbte
Erwerbslosigkeit
Hoher Anteil an (jugendlichen) Migranten (unter 18 Jahren)
(Quelle: BSB Schuljahresstatistik 2017, BSU Sozialmonitoring 2017)

Institutionell:
Übergangssituationen: Mittagszeit, Raumwechsel
In Pausen, weniger Personal – mehr Kinder
Klassenreisen
Ausflüge
Schwimmunterricht
Unvorhersehbare Veränderungen im Schulalltag
Toiletten, Nischen, großer, zum Teil unübersichtlicher Schulhof, Sporthalle, Umkleide
Eine päd. Fachkraft allein mit SuS (individuelle Förderung)
Pflegerische Tätigkeiten (Inklusion)