2.5.3 Die Bedeutung von Gewaltprävention für den individuellen Schüler

 

Die meisten Auseinandersetzungen im Schulalltag beginnen mit Wortgefechten, Beleidigungen und Bedrohungen. Wenn niemand eingreift, gehen diese im Laufe einer Eskalation in Tätlichkeiten über. Die Schülerinnen und Schüler brauchen Maßnahmen, die sie befähigen, ihre Probleme, ihre Unsicherheiten und Proteste so auszudrücken, dass anderen und ihnen selbst kein Schaden zugefügt wird. Für ein konstruktives Verhalten in Konflikten ist es wichtig, eigene und fremde Gefühle richtig zu erkennen, zu bewerten und mit ihnen umgehen zu können.
Gewaltpräventive Maßnahmen sollen die Schülerinnen und Schüler stärken, damit sie Gefühle ernst nehmen, sie angemessen ausdrücken können und angemessen auf eigene und fremde Gefühle reagieren. Schülerinnen und Schüler müssen umsetzbare Lösungsstrategien für Konfliktsituationen entwickeln, die sie ausprobieren und in ihr tägliches Handlungsrepertoire übernehmen können. Deshalb setzt sich ein gutes Gewaltpräventionsprogramm aus diesen Punkten zusammen:

  • Empathie fördern
  • mit Aggressionen umgehen können
  • Möglichkeiten der Kommunikation einüben
  • Handlungsstrategien entwickeln und üben.